Pflanze des Monats

Zimmerpflanze des Monats November

calathea19pCalathea zeichnet sich durch die schöne Blattzeichnung und eine reiche Auswahl an Blattformen aus. Dabei kann das Blatt rund oder oval bis lanzettlich sein. Die Pflanze hat nicht nur luftreinigende Eigenschaften, sondern begleitet das Leben ihres Besitzers mit einem einzigartigen Tag- und Nachtrhythmus. Zwischen Blatt und Stiel befindet sich eine Art Gelenk, das Bewegung ermöglicht. Wenn es dunkel wird, schließen sich die Blätter und wenn es ruhig genug ist, kann man das Rascheln der sich schließenden Blätter auch hören. Wenn es hell wird, entfalten sich die Blätter wieder.

Herkunft
Die Calathea stammt ursprünglich aus dem tropischen Regenwald und wächst dort unter warmen und feuchten Bedingungen. Sie gedeiht vor allem an geschützten, nicht zu hellen Standorten, an denen die grünen Urwaldriesen das Licht filtern.

Pflegetipps
- Die Pflanzen für den Transport nach dem Kauf gut einpacken (lassen), Calathea verträgt keine Kälte.
- Calathea steht auch im Haus gern hell und warm, die Temperaturen sollten nicht unter 12°C sinken.
- Je bunter die Blätter, desto mehr Licht benötigt die Pflanze. Grelles Sonnenlicht ist jedoch zu vermeiden. Steht die Pflanze zu dunkel, wird die hübsche Blattzeichnung verschwinden.
- Der Wurzelballen sollte sich leicht feucht anfühlen. Zum Gießen ist Wasser in Zimmertemperatur am besten geeignet.
- Die Pflanzen eventuell besprühen (oder im Sommer in den Regen stellen), um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Das verhindert vertrocknete Blattränder und –spitzen.
- Bei einer monatlichen Düngung bleibt das Laub schön und das Wachstum wird gefördert.
- Gelbe oder braune Blätter können entfernt werden.

Gartenpflanzen des Monats

Im Sommer kühl, im Winter warm, und immer grün: das ganze Jahr über. Immer häufiger sieht man begrünte Dächer mit botanischen Dachdeckern wie Fetthenne, Steinbrech und Dachwurz. Begrünte Dächer sehen nicht nur gut aus, sie sind auch eine sinnvolle Ergänzung der natürlichen Umgebung. Sie erhöhen die Biodiversität des Umfelds und reinigen die Luft, da die Pflanzen CO2-Emissionen aufnehmen und filtern.

Ein grünes Dach zieht Insekten - und damit auch Vögel - an, ist nachhaltig, und isoliert darüber hinaus. Es dämpft nicht nur die Temperatur, sondern auch den Umgebungslärm. Da Pflanzen Wasser aufnehmen, ist es weniger wahrscheinlich, dass es bei heftigen Niederschlägen zu Überschwemmungen kommt. Ein solches Dach ist nahezu wartungsfrei und fast jede Dachform ist dafür geeignet. Die botanischen Dachdecker eignen sich auch für kleine Dächer wie ein Vordach, das Dach eines Schuppens oder eines Vogelhauses sowie für vertikale Gärten.

Herkunft
Steinbrech und Dachwurz sind vor allem in Bergregionen wie den Alpen, Dolomiten und dem Kaukasus zu finden. Die Fetthenne wächst auf der gesamten Nordhalbkugel, vor allem in trockenen, felsigen Gebieten.

Pflegetipps
Zweimal im Jahr Unkräuter und Baum-Sämlinge entfernen.
Wenn es für sehr lange Zeit sehr trocken ist, kurz mit dem Gartenschlauch besprühen.
Einmal im Jahr düngen.

Zimmerpflanze des Monats

cymbidie191Der Blütenstiel der Cymbidie ist irgendwo in einem Urwald aus weichen, grünen Blättern versteckt. Durch die Vielzahl der Blüten kann der Stiel schnell etwas kopflastig werden. Die Cymbidie blüht wochenlang mit einer Fackel aus roten, violetten, rosa- oder orangefarbenen, gelben, grünen oder zweifarbigen Blüten, die manchmal einen leichten, angenehmen Duft verströmen. Durch ihre imposante Größe und Ausstrahlung ist die Pflanze auch als „König der Orchideen“ bekannt. Bemerkenswert ist, dass die Cymbidie - im Gegensatz zu den meisten anderen Orchideen - keine Luftwurzeln hat, sondern einen Topfballen. Darüber hinaus macht sie ihre saisonale Verfügbarkeit zu einer begehrten Pflanze, die eben nur im Herbst und Winter erhältlich ist.

Herkunft
Die Cymbidie sieht tropisch aus, ist aber in Wirklichkeit ein cooler Typ. Die Orchidee ist den Überlebenskampf an den Südhängen des Himalaya-Gebirges gewohnt. Selbst auf diesem felsigen, nährstoffarmen Boden, in kalten Nächten und bei hellem Licht kann sie ihre geheimnisvollen, eleganten Blüten zum Blühen bringen. Das macht sie zu einer sehr widerstandsfähigen Zimmerpflanze, die auch das Raumklima gut verträgt.

Pflegetipps
Die Cymbidie steht gern an einem Ort mit indirektem Licht.
Im Gegensatz zu vielen anderen Orchideen hat die Cymbidie einen echten Wurzelballen. Alle zwei Wochen den Topf für eine halbe Stunde tauchen, überschüssiges Wasser ablaufen lassen, fertig.
Alle drei Wochen kann man dem Tauchwasser auch Flüssigdünger hinzufügen.
Wenn die Cymbidie verblüht ist, den Blütenstiel abschneiden. Dann die Pflanze hell und kühl stellen. So besteht eine gute Chance, dass sie neue Blütenstiele bildet.

Indian Summer

indiansummerIm September beginnt für die meisten Menschen wieder das normale Leben und man verbringt mehr Zeit zu Hause. Das ist ein guter Grund, den Garten zu verschönern. Das meiste, was darin grünt und blüht, hat den Höhepunkt der Saison bereits überschritten. Doch mit Trompetenblume, Spindelstrauch, Japanischer Lavendelheide, Schönfrucht und Perückenstrauch kann dem Garten und der Terrasse neues Leben eingehaucht werden. Alle gemeinsam sind mit ihren markanten Formen und leuchtenden Farben eine großartige Investition in das Indian Summer-Gefühl und werden den Höhepunkt eines wunderschönen Spätsommers bilden.

Herkunft
Indian Summer: Die Trompetenblume stammt aus Amerika, wächst aber mittlerweile auch in den Ländern rund um das Mittelmeer. Der Spindelstrauch blüht in weiten Teilen Europas, Asiens, Australiens, Nordamerikas und Madagaskars. Die Japanische Lavendelheide kommt in Tälern und niedrigen Bergregionen Japans und im Himalaya vor. Die Schönfrucht stammt aus Zentral- und Westchina. Und der Perückenbaum ist in einem Gebiet, das von Südostfrankreich über die Türkei und die Ukraine bis zum Himalaya und nach China reicht, heimisch.

Pflegetipps
Alle Indian Summer-Pflanzen bevorzugen einem Ort mit etwas Sonne, können aber auch im Halbschatten stehen.
Der Boden sollte nährstoffreich und gut wasserdurchlässig sein.
Die Indian Summer-Pflanzen sind Akzentpflanzen, die ein wenig Platz brauchen, um optimal zur Geltung zu kommen.
Düngen vor und während der Wachstumsphase.
Im März - vor Beginn der Wachstumsperiode - nur maßvoll schneiden.

Großblättriger Ficus

ficus19pFicus ist bekannt als kräftiger Zimmerbaum mit Hunderten von kleinen Blättern, aber es gibt auch Feigenbäume mit großen Blättern, die den Pflanzen eine ganz andere, stattliche Silhouette verleihen. Als Statementpflanze sind diese grünen Riese perfekt, um schnell eine besondere Atmosphäre im Raum zu schaffen. Zimmerpflanzen wie die großblättrigen Ficus-Arten verbessern die Luft im Haus, indem sie CO² in Sauerstoff umwandeln. Die großen Blätter nehmen auch Feinstaub aus der Luft auf und speichern ihn in den Wurzeln, wo er abgebaut und abgeführt wird. Grünpflanzen erhöhen auch die Luftfeuchtigkeit im Haus, da sie einiges Wasser verdunsten. Das macht großblättrige Ficus-Pflanzen zu einem echten Gewinn, für den Start in eine gemütliche Indoor-Saison.

Herkunft
„Ficus“ lautet der botanische Name der Feige. Auch die großblättrigen Ficus-Arten gehören zur Familie der Maulbeergewächse, die Pflanzen wachsen in (sub)tropischen Gebieten, vor allem in Asien und Afrika, aber auch in Südamerika und Australien.

Pflegetipps
Ficus kann sowohl hell als auch halbschattig stehen. Die Pflanzen mögen aber keine grelle Sonne.
Hat die Pflanze einmal einen guten Platz, sollte sie dort stehen bleiben. Die Gewöhnung an einen neuen Standort kostet den großblättrigen Ficus viel Energie.
Neigt die Pflanze dazu schief zu werden, sollte man jeden Tag eine Vierteldrehung mit dem Topf machen.
Der Wurzelballen sollte immer leicht feucht sein, im Winter braucht der großblättrige Ficus weniger Wasser.
Alle zwei Wochen etwas düngen.
Duschen oder in den Sommerregen stellen, erfrischt die Pflanze und die Blätter leben auf.
Einmal im Jahr in einen größeren Topf und in frische Topferde pflanzen. So bleibt der großblättrige Ficus in Topform und das Wachstum wird angeregt.